Jeden Tag esse ich Brot. Für dieses Brot ist einiges nötig. Zuerst einmal muss der Bauer die Samen für das Getreide kaufen und sie dann säen. Immer wieder muss er nach den Getreidepflänzchen schauen, evt. müssen sie gedüngt werden. Die grosse Arbeit kommt danach. Die Felder müssen mit dem Mähdrescher gemäht werden. Der Bauer muss wissen, wie der Mähdrescher funktioniert. Während die Getreidekörner in die Mühle gebracht werden, muss der Bauer bald schon wieder daran denken, das Feld zu pflügen, damit die neuen Getreidepflänzchen wachsen können. In der Mühle angekommen, werden die Körner maschinell zu Mehl verarbeitet. Doch auch da muss es Personen geben, die diese Maschinen bedienen können. Das Mehl muss in den Verkauf kommen, muss eingekauft werden und zu den Bäckereien gebracht werden. Dafür braucht es wiederum Lastwagen oder Züge. Für all diese Prozesse braucht es viele Personen, die alle bestimmte Ausbildungen brauchen. Der Bäcker selber backt dann das Brot, welches ich einkaufe und schliesslich esse.
Wenn ich mir vorstelle, ich müsste an all diese Teilprozesse Geld zahlen, so würde das Brot sicher mehr kosten.
Was das Brot betrifft, so denke ich, werden die Arbeitskräfte gerecht entlöhnt. Denke ich allerdings an die Schokolade, die ich auch ab und an geniesse, dann bin ich mir sicher, dass dort nicht alle beteiligten Personen gerecht entlöhnt werden.
Sandra Lee LG06Fg
Dienstag, 3. März 2009
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Es ist schon erstaunlich, wie viel für unsere täglichen Bedürfnisse gemacht werden muss. Je nach dem woher die Güter kommen, werden die Menschen besser entlohnt oder eben schlechter. Und da kann ich dir nur zustimmen, dass eben nicht alle gleich gut entlöhnt werden. Deshalb denke ich, ist es auch wichtig, dass man regionale Produkte einkauft.
AntwortenLöschenVielleicht können wir uns auch einfach nicht vorstellen, dass wir jede Person bezahlen, aber ich denke es werden alle bezahlt. Denn wir könnten ohne die Bauern nicht leben, die Bauern aber auch nicht ohne die Bevölkerung.
Eveline Germann, 06Fg
Was mir auffällt ist, dass Brot für uns so ein alltägliches Produkt ist, dass wir uns kaum mal Gedanken darüber machen, wer alles in den Prozess der Brotherstellung involviert ist.
AntwortenLöschenWie du erkennt hast sind es viele Stufen, die durchlaufen werden und man kann sich kaum vorstellen, dass man mit wenig Geld diese Arbeiter/innen alle damit bezahlt.
Doch wir es aus der Region beziehen, können wir darauf trauen, dass es unter fairen Bedingungen hergestellt wurde. Somit können wir weiter beruhigt unser Frühstücksbrötchen essen.
Liebe Sandra.
AntwortenLöschenWegen der Entlöhnung, da gebe ich dir vollkommen recht! Dieser Gedanke ist mir auch durch den Kopf gegangen, als ich bei der Zutat "Kaffeebohnen" angelangt bin. Produkte, welche in armen Ländern angebaut oder hergestellt werden, sind oftmals unterbezahlt. Das Schlimme daran ist, dass wir fast nichts dagegen tun können.. Sogar bei sogenannten "schweizer" Qualitätsprodukten findet man manchmal ein Hinweis "made in..." nein, eben nicht in der Schweiz.