Mittwoch, 11. März 2009

Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist ein grosses Wort - man kann es auf verschiedene Weisen interpretieren und verwenden. Im Bezug zur nachhaltigen Entwicklung verstehe ich es so, dass das eigene Handeln gemeint ist.
In meinem Alltag achte ich sehr auf die Umwelt. Ich koche das Wasser im Wasserkocher statt in der Pfanne auf, benutze für kurze Strecken das Velo oder benutze für den Schulweg die öffentlichen Verkehrsmittel. Diesen Wochenimpuls fand ich etwas speziell... Ich nehme auch sonst meine Umwelt relativ achtsam wahr und habe diese Woche nichts "neues" entdeckt.
Etwas, was mir - jedoch auch schon vor einigen Monaten - wieder aufgefallen ist, dass unsere Schule keine Papier-Sammler für Altpapier in den Schulzimmern hat. Oder die automatische Türe im Altbau - ist die wirklich nötig? Für mich ist es ein unnötiger Stromfresser... Gerade heute bin ich dort zur Tür gelaufen, in Gedanken versunken, aber ich wusste, dass diese Tür ja jetzt automatisch aufgeht. Als sich die Tür bewegte, gab es einen lauten Knall, der mich sofort aus meinen Gedanken holte. An dieser Schule sitzen wir mehrheitlich in den Schulzimmern, da würde diese minimale Fitness beim Öffnen dieser schweren Tür keiner/keinem schaden...

4 Kommentare:

  1. hallo rachel

    Bei mir es ist ganz ähnlich wie bei dir. In meinem Alltag achte ich grundsätzlich immer darauf, dass ich regionale Sachen einkaufe und das das Gemüse auch saisonal ist. Auch bei der Trennung von Abfall bin ich recht vorbildlich, was man aber von der PHSG nicht sagen kann. Denn es stimmt, dass es keine Papier-Sammlung für Altpapier gibt und auch keinen Kompost, obwohl so viele Studierende Kompost-Abfall hätten.
    Ich denke aber, dass die Achtsamkeit noch in einem viel grösseren Blickwinkel betrachtet werden kann. Ich denke vor allem an die eigene Person. Bin ich achtsam mit mir selber? Lebe ich bewusst in der Gegenwart, oder verschwende ich meien Zeit mit meiner Vergangenheit, oder mache ich mir Sorgen um meine Zukunft?? Dazu einen Spruch:
    Die Zukunft beunruhigt uns-
    Die Vergangenheit hält uns fest.
    Deshalb entgeht uns die Gegenwart.

    lg monique

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  2. Hallo Rachel

    Ich finde es bemerkenswert, dass du auch nebst diesem Auftrag sehr bewusst lebst. Ich denke im Bezug auf die Nachhaltigkeit bedeutet achtsam sein, dass man seine Mitmenschen, die Natur und nicht zuletzt auch sich selbst respektiert und schätzt.
    Die automatische Tür, welche du ansprichst, hat mich auch sehr stutzig gemacht. Ich bin auch der Meinung, dass diese eher zu den unnötigen Anschaffung gezählt werden kann.. Doch gerade gestern war ich sehr froh darüber, weil ich nach meinem Besuch in der Impulsschule schwere Kisten zu schleppen hatte..Doch es wäre bestimmt auch anders gegangen;)

    Glg Tamara

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  3. Ich kann dich ganz gut verstehen. Es wird ein Modul names Nachhaltigkeit unterricht, aber die Schule selber ist eher wenig nachhaltig. Zwar hat es PET Kübel und für die vielen Energiedrinkdosen einen Alluminiumeimer, jedoch für Altpapier steht nichts zur Verfügung. Ich frage mich auch immer wieder muss in der heutigen Gesellschaft alles mit Strom bedient werden? Ich habe heute sogar noch erfahren, dass einige elektronische Wandtafeln angeschafft wurden - braucht die Schule das wirklich? Würde die Schule das Geld nicht besser an einem anderen Ort einsetzen?...
    Eveline Germann

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  4. Das mit der Türe finde ich aus so ein Wahnsinn.... Da wird ein Modul "Nachhaltigkeit" unterrichtet und gleichzeitig eine automatische Tür eingebaut. Vor allem öffnet sich diese Türe nicht nur wenn man raus will, sondern auch wenn man die Treppe rauf will oder eben diese runter kommt... Das ist schon ein bisschen paradox...
    Solche Altpapier-Behälter habe ich auch noch nie wahrgenommen, dafür wurden Alu-Sammelbehälter aufgestellt, was immerhin ein Anfang ist...

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